(deutsch / italiano)
L'Occidente contro l'Oriente, come sempre
1) Dmitry Sokolow-Mitritsch: Das Russland, was sie Verloren haben
2) Ezio Mauro: L'Occidente da difendere
* Il commento video di Giulietto Chiesa
* L’Occidente psichiatrico di Ezio Mauro (Miguel Martinez)
* Presto, armi a "La Repubblica" ! (Tommaso Di Francesco)
3) I nuovi crociati: Massimiliano Di Pasquale, Gianni Pittella… E La socialdemocrazia in camicia bianca che ci porta alla guerra!
=== 1 ===
РОССИЯ, КОТОРУЮ ОНИ ПОТЕРЯЛИ (Дмитрий Соколов-Митрич, 8 сентября 2014 года)
http://www.pravoslavie.ru/jurnal/73443.htm
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http://www.vineyardsaker.de/russland/das-russland-was-sie-verloren-haben/
DAS RUSSLAND, WAS SIE VERLOREN HABEN
Wir
haben Amerika geliebt, echt. Ich kann mit genau erinnern, wir liebten Amerika.
Als wir Anfang der 90-er Jahre ins Erwachsenenleben traten, gab es für die
Mehrheit meiner Altersgenossen nicht mal die Frage, wie man sich zur
westlichen Zivilisation verhält. Natürlich gut, wie denn sonst?
Im Unterschied zu unseren Großväter und sogar Vätern betrachteten wir die
“größte geopolitische Katastrophe des XX. Jahrhunderts” überhaupt nicht
als Katastrophe. Das war für uns der Beginn eines weiten Weges. Endlich
ausbrechen, raus aus der sowjetischen Nußschale in die große Welt – die
wilde und wirkliche. Endlich können wir unseren Hunger nach
Erlebnissen befriedigen. Wir waren vielleicht nicht am besten Platz
geboren worden, aber auf jeden Fall zur richtigen Zeit – so dachten
wir. Heute ist das schwer zu glauben, aber sogar die von der
kommunistischen Aufsicht befreite Kirche stand damals in einer Reihe
mit dem Triumph westlicher Werte. Die 1000-Jahr-Feiern der Taufe Russlands
und das erste Konzert der Scorpions mit ihrem “Wind of Change” – das waren
für uns Sachen ein und derselben Natur.
Der Irakkrieg und sogar Jugoslawien ging irgendwie an uns vorbei. Und das nicht
deshalb, weil wir noch zu jung und übermütig waren. Ich arbeitete schon in
der “Komsomolka”, in der internationalen Abteilung, saß am englischen Band von
Reuters, voll von Izetbegović, Mladic und Karadžić, gab aber all
diesen Ereignissen keine ernsthafte Aufmerksamkeit. Das war irgendwo dort,
weit weg und nicht in unserem Gebiet. Und, natürlich, ein Krieg im Balkan
passte nicht in irgendeine antiwestliche Logik. Was hat Amerika damit zu
tun?
In den 1990-er Jahren stimmten wir für “Jabloko”, gingen zum Weißen Haus auf
der Seite der demokratischen Kräfte, sahen das neugegründete NTV und
hörten “Echo Mosky”. In unseren ersten journalistischen Artikeln bezogen wir
uns in allen Fragen auf irgendeine “zivilisierte Welt” und glaubten fest,
dass sie auch wirklich zivilisiert sei. Mitte der 1990-er gab es in unseren
Reihen schon die ersten Euroskeptiker, aber die liefen eher in der
Kategorie Außenseiter. Ich selbst lebte im Internat mit dem Kommunisten
Petja und dem Monarchisten Arseni in einem Zimmer. Meine Kumpel aus anderen
Zimmern verabschiedeten mich jeden Tag voller Mitleid: “Ok, geh schon in
deine Irrenanstalt”.
Der erste ernste Schlag für unsere prowestliche Lebensorientierung wurde der
Kosovo. Das war ein Schock, die rosarote Brille zerbrach. Die
Bombardierung Belgrads wurde für meine Generation das, was für die Amerikaner
die Attacke auf die Zwillingstürme war. Das Bewusstsein drehte sich um 180
Grad, zusammen mit dem Flugzeug des damaligen Premierministers
Ewgeni Primakow, der vom Beginn der amerikanischen Aggression über dem
Atlantik erfuhr – auf dem Weg von Irland in die USA – und das Kommando zur
Rückkehr nach Russland gab.
Damals gab es noch keinerlei Surkowsche Propaganda. Das vertraute NTV erklärte
uns jeden Tag, dass Bombenschmeißen auf eine große europäische Stadt schon
etwas zuviel ist, aber immerhin wäre Milosevic ja so ein Schurke, wie ihn die
Welt noch nicht gesehen hat, macht also nix, hält der schon aus. Das
Satireprogramm “Puppen” stellte das Ganze wie einen guten Streit in
einer Kommunalwohnung dar, wo der besoffene Nachbar die “Bürgerin Kosova”
nervt, und keiner was gegen ihn machen kann außer ihrem Gast und
Liebhaber, mit starker Brust und dem Gesicht von Bill Clinton. Wir sahen uns
das an, glaubten es aber schon nicht mehr. Wir fanden es nicht mehr
lustig. Wir hatten schon verstanden, dass Jugoslawien eine Demoversion dessen
ist, was in der nächsten historischen Perspektive auch mit uns passieren
kann.
Der zweite Irak, Afghanistan, die endgültige Abtrennung des Kosovo, der
“arabische Frühling”, Libyen, Syrien – das alles verwunderte, aber
erschreckte schon nicht mehr. Die Illusionen waren schon verloren: Mit wem wir
auf einem Planeten leben, war uns mehr oder weniger klar geworden. Aber,
ungeachtet all dessen, blieben wir all diese Zeit in einer westlichen
Umlaufbahn. Es wirkte noch der Mythos vom bösen Amerika, aber guten
Europa, die Kosovo-Angst stumpfte langsam ab, der Kompromiss sah in etwa
so aus: Ja, in enger Umarmung mit diesen Jungs befreundet sein kann man
natürlich nicht, aber gemeinsame Spiele spielen geht schon. Letzten Endes,
mit wem soll man denn sonst spielen?
Sogar die Parade der Farbrevolutionen bis zur letzten schien nur sowas wie
kleine Gemeinheiten zu sein. Erst der Euromaidan und der darauf folgende
grausame Bürgerkrieg zeigte uns mit aller Deutlichkeit: Dieser völlig von
Prozeduren und Regeln befreite “demokratische Prozess”, auf dem
Territorium des Gegners losgelassen – das ist kein geopolitisches Spielchen,
sondern eine echte, wirkliche Massenvernichtungswaffe. Die einzige Waffe,
die anwendbar ist gegen einen Staat, der ein Atomschutzschild hat. Es ist
alles ganz einfach: Wenn du auf den Knopf drückst und eine Rakete über den
Ozean schießt, kriegst du mit hundertprozentiger Sicherheit genauso eine
zurück. Wenn du auf dem Territorium des Gegners eine Kettenreaktion des
Chaos erzeugst, kann er dir gar nichts. Aggression? Was ist das für eine
Aggression? Das ist ein natürlicher demokratischer Prozess! Das ewige
Streben der Völker nach Freiheit.
Wir sehen Blut und Kriegsverbrechen, wir sehen die Leichen von Frauen und
Kindern, wir sehen, wie ein ganzes Land in die vierziger Jahre
zurückgeworfen wird – und unsere von Kindheit an geliebte westliche Welt
erzählt uns, dass wir nur träumen. Nichts davon sehen die Leute, aus denen
Jim Morrison Mark Knopfler und die Beatles hervorgingen. Weder die Nachfahren
der Woodstock-Teilnehmer noch die Woodstock-Teilnehmer selbst wollen das sehen
– die alten Hippies, die tausende Male “all you need is love” gesungen
haben. Und auch die nachdenklichen Deutschen aus der Baby-Boom-Generation, die
sich die Stirn aufschlagen in der Reue für die Taten ihrer Väter.
Dieser Schock ist stärker als der vom Kosovo. Für mich und viele tausende
“Fastvierzigjährige”, die in die Welt mit dem amerikanischen Traum im
Schädel aufbrachen, ist der Mythos von der “zivilisierten Welt” endgültig
zusammengebrochen. Vor Schrecken tönt es in den Ohren. Es gibt keine “zivilisierte
Welt” mehr. Und das ist nicht einfach nur ein bisschen traurig, es ist
eine ernste Gefahr. Die Menschheit, die ihre Werte verloren hat,
verwandelt sich in einen Haufen von Raubtieren, und ein großer Krieg ist
nur noch eine Frage der Zeit.
Vor zwanzig Jahren hat man uns nicht besiegt. Man hat uns überwältigt. Wir
haben nicht im Krieg verloren, sondern in der Kultur. Wir wollten einfach
so werden wie sie. Rock’n’Roll hat dafür mehr gemacht als Atomsprengköpfe.
Hollywood war stärker als Drohungen und Ultimaten. Das Aufheulen der
Harley-Davidson im Kalten Krieg war effektiver als das von Abfangjägern
und Bombern.
Amerika, wie dumm bist du doch! Du hättest bloß noch zwanzig Jahre warten
müssen, wir wären dein gewesen, ohne Rückkehr. Zwanzig Jahre Vegetarismus
– und unsere Politiker hätten dir unsere Atomwaffen geschenkt, und noch lange
die Hand gedrückt aus Dankbarkeit dafür, dass du sie nimmst. Was für ein
Glück, dass du so dumm warst, Amerika!
Von uns hast du überhaupt keine Ahnung! Das sind, nebenbei bemerkt, Worte, die
wir vor zwei Jahren noch in Richtung Kreml geschrien haben. Seitdem, dank
dir, Amerika, ist die Zahl derer, die auf diesen Platz gehen wollen, deutlich
gesunken. Du erzählst Dummheiten über uns, denkst Dummheiten über uns, und
machst im Endergebnis Fehler über Fehler. Früher warst du mal ein tolles
Land, Amerika. Du hast dich moralisch über Europa erhoben nach dem ersten
Weltkrieg, und gefestigt nach dem zweiten. Ja, du hattest Hiroshima,
Vietnam, KuKluxKlan und überhaupt – den Schrank voller Skelette, wie jedes
Imperium. Aber über lange Zeit hinweg hat dieser Mist nicht die kritische
Masse erreicht, die Wein in Essig verwandelt. Du hast der Welt gezeigt, wie man
für Aufbau und schöpferische Freiheit leben kann. Du hast auf dem Planeten
viele Wunder der Entwicklung geschaffen: BRD, Japan, Südkorea, Singapur.
Aber seitdem hast du dich stark verändert. Du hast schon lange keine Lieder
mehr geschrieben, die die ganze Welt singt. Du hast dein wichtigstes
Kapital verbraucht – das moralische. Und das hat eine sehr schlechte
Eigenschaft: Es kann nicht wiederhergestellt werden.
Du hast begonnen, langsam zu sterben, Amerika. Und wenn du denkst, dass ich
schadenfreudig bin, irrst du. Eine große Änderung der Epoche wird
begleitet von viel Blut, und ich mag kein Blut. Wir, Menschen, die selbst den
Untergang ihres Imperiums erlebt haben, könnten dir sogar erklären, was du
falsch machst. Werden wir aber nicht tun. Krieg es selbst raus.
Dmitry Sokolow-Mitritsch
=== 2 ===
http://www.repubblica.it/esteri/2014/09/05/news/l_occidente_da_difendere-95037708/
L'Occidente da difendere
di EZIO MAURO, su La Repubblica del 5 settembre 2014
La
terza Nato nasce in Galles dopo la prima, figlia della Guerra Fredda e la
seconda dell'età di mezzo, quando con la caduta del Muro sembrò aprirsi un
secolo lungo senza più nemici per le democrazie che avevano infine
riconquistato il Novecento. La guerra di Crimea riporta nel cuore
d'Europa, dove sono nate le due guerre mondiali, truppe, missili, carri armati,
morti, feriti, aerei abbattuti. Ritorniamo a guardare i nostri cieli e le
nostre mappe con quella stessa inquietudine per il futuro dei nostri figli che
i nostri padri avevano ben conosciuto, e noi non ancora. E dagli arsenali
della politica, della cultura, della diplomazia e della strategia militare
rispuntano insieme con vecchie paure i concetti dimenticati delle "zone
d'influenza", dei "blocchi",
delle "esercitazioni", dei Muri, della frontiera europea tra
Occidente e Oriente, con l'Ovest che ritrova il suo Est e il Cremlino
fisso nuovamente nella parte del "nemico ereditario".
Misuriamo con uguale inquietudine gli sconfinamenti ucraini di Putin e la sua
popolarità crescente in patria, nonostante le sanzioni. Scopriamo quel che
dovevamo sapere, e cioè che l'anima imperiale e imperialista della Russia è
eterna e insopprimibile, dunque non è una creatura ideologica del
sovietismo ma lo precede, lo accompagna e gli sopravvive. Anzi: dopo gli anni
di interregno, con il pugno di ferro interno e la spartizione oligarchica
del bottino di Stato, l'Oriente russo torna a marcare un'identità forte,
una sovranità territoriale e politica che mentre si riprende la Crimea non
nasconde velleità su Kiev e tentazioni sui Paesi baltici, come se Mosca si
ribellasse alla storia e alla geografia d'inizio secolo, contestandole e
impugnandole davanti alla sua ossessione ritrovata: l'Occidente.
Nello stesso momento il Califfato islamista appena proclamato tra Siria e Iraq
non ha ancora un vero Stato, una capitale, un sistema di relazioni, ma ha
un pugnale puntato alla gola di uomini scelti per simboleggiare nel loro
martirio individuale una sorta di sfida universale, che va addirittura
oltre lo spettacolo di morte dell'11 settembre. La morte sceneggiata come
messaggio estremo alla potenza americana, sotto gli occhi di tutto il
mondo, rito primitivo del fanatismo religioso e marketing modernissimo del deserto.
Nella sproporzione assoluta tra l'inermità innocente del prigioniero e la
potestà totale del suo assassino (uno squilibrio miserabile, che esiste
soltanto fuori dallo Stato di diritto, dai tribunali, dalle garanzie e dai
diritti) si radunano i simboli e le vendette per la guerra del Kuwait dopo
l'invasione di Saddam, la caccia ad Al Qaeda in Afghanistan con la ribellione
all'attacco contro le Torri, la guerra in Iraq, l'uccisione di Bin Laden,
ma anche la sfida islamista tra ciò che resta di Al Qaeda e l'Is, lo Stato
Islamico, una partita aperta per l'egemonia politico-religioso-militare
del fanatismo. Costruire sul terrore il Califfato significa
soprattutto cancellare ogni rischio di contagio democratico anche parziale
nei Paesi islamici, ogni istituto prima ancora di ogni istituzione,
in nome di quell'"isolazionismo" che Bin Laden predicava e
minacciava per cacciare dalla penisola musulmana "i soldati
della croce", con i loro "piedi impuri" sui luoghi sacri.
Il nemico definitivo è dunque chiaro: l'Occidente.
Ma nel momento in cui due parti del mondo lo designano contemporaneamente come
il nemico finale e l'avversario eterno, l'Occidente ha una nozione e una
coscienza di sé all'altezza della sfida? Ha almeno la consapevolezza che quel
pugnale islamista è puntato alla sua gola, mentre Putin sta rialzando un
muro politico e diplomatico che fermi l'America, delimiti l'Europa
e blocchi la libertà di destino dei popoli? La risposta della politica è
inconcludente, quella della diplomazia non va oltre le sanzioni. Resta la
Nato, il vertice del Galles, la polemica sulle spese, il progetto di esercito
europeo. Ma la domanda si ripropone oltre la meccanica militare: la Nato
può funzionare e avere un significato da protagonista delle due crisi senza una
soggettività politica chiara dell'Occidente? In sostanza, il nemico (o
meglio: colui che ci elegge a nemico) ha una nozione di noi più chiara di
quella che noi abbiamo di noi stessi.
Per tutto il breve spazio "di pace" che va dalla caduta del Muro
all'11 settembre abbiamo lasciato deperire nelle nostre stesse mani il
concetto di Occidente, mentre altri lavoravano per costruirlo come bersaglio
immobile. Lo abbiamo svalutato come un reperto della guerra fredda e non
come un elemento della nostra identità culturale, istituzionale e politica,
quasi che fossimo definiti soltanto dall'avversario sovietico, e solo per
lo spazio della sua durata. Anche gli scossoni geografici nell'Europa di mezzo,
seguiti alla caduta del blocco sovietico, e le proposte di allargamento
dell'Unione sono stati gestiti con parametri più economici, di mercato e
di potenza che ideali. Quel pezzo di Occidente che si chiama Europa è sembrato
a lungo incapace di avere un'idea di sé che non nascesse per differenza
dal confronto con il comunismo orientale, e quando il sovietismo è caduto è
parso in difficoltà a definirsi, a concepirsi come la terra dov'è nata la
democrazia delle istituzioni e la democrazia dei diritti. Qui sta la ragione
della comunità di destino - e non solo dell'alleanza - con gli Stati Uniti,
e stanno anche le ragioni specifiche che l'Europa porta in questa intesa,
il rispetto degli organismi internazionali di garanzia e delle regole di
legalità internazionale, che per un'alleanza democratica (anche quando è
guidata da una Superpotenza) valgono sempre, anche quando è sotto attacco:
perché la democrazia ha il diritto di difendersi, ma ha il dovere di farlo
rimanendo se stessa.
Oggi noi dobbiamo vedere (se non fosse bastato l'11 settembre) che non è
l'America soltanto il bersaglio, ma è questo nostro insieme di valori e
questo nostro sistema di vita, fatto di libertà, di istituzioni, di controlli,
di regole, di parlamenti, di diritti. E contemporaneamente, certo, di
nostre inadeguatezze, miserie, errori, abusi e violenze, perché siamo umani e
perché la tentazione del potere è l'abuso della forza. Ma la differenza
della democrazia è l'oggetto dell'attacco, il potenziale di liberazione e di
dignità e di uguaglianza che porta in sé anche coi nostri tradimenti, e
proprio per questo il suo carattere universale, che può parlare ad
ogni latitudine ogni volta che siamo capaci di comporre le nostre verità
con quelle degli altri rinunciando a pretese di assoluto, ogni volta che
dividiamo le fedi dallo Stato, ogni volta che dubitiamo del potere - sia pur
riconoscendo la sua legittimità - e coltiviamo la libertà del dubbio.
Hanno il terrore di tutto questo, nonostante la nostra testimonianza infedele
della democrazia e il cattivo uso delle nostre libertà. Lo ha Putin, con
la sua sovranità oligarchica. E lo ha radicalmente l'Is. Ma noi, siamo in grado
di difendere questi nostri principi e di credere alla loro universalità
almeno potenziale, oppure siamo disponibili ad ammettere che per realpolitik
diritti e libertà devono essere proclamati universali in questa parte del
mondo, ma possono essere banditi come relativi altrove? In sostanza,
siamo disposti a difendere davvero la democrazia sotto attacco?
La sfida è anche all'interno del nostro mondo. Perché nell'allontanamento dalla
politica e dalle istituzioni dei cittadini dell'Occidente c'è la
sensazione che siano diventate strumentazioni inutili di fronte alla grande
crisi economica e alle crisi locali aperte nel mondo. E che la stessa
democrazia oggi valga soltanto per i garantiti, lasciando scoperti dalle sue
tutele concrete gli esclusi. La somma delle disuguaglianze sta infatti
facendo traboccare il nostro vaso: sono sempre esistite, nella storia dei
nostri Paesi, ma erano all'interno di un patto di società che prevedeva
mobilità sociale, opportunità, libertà di crescita e questo teneva insieme
i vincenti e i perdenti del boom, delle varie congiunture, dello sviluppo,
della globalizzazione. Oggi si è rotto il tavolo di compensazione dei
conflitti, il legame sociale tra il ricco e il povero, la responsabilità comune
di società. Tra i precari fino a quarant'anni e licenziati di 50,
produciamo esclusi per i quali la democrazia materiale non produce effetti: e
perché per loro dovrebbe produrne la democrazia politica, la
partecipazione, il voto?
Contemporaneamente, una parte sempre più larga di popolazione ha la sensazione
davanti alle crisi che il mondo sia fuori controllo. E cioè che il sistema
di governance che ci siamo dati faticosamente e orgogliosamente nel lungo
dopoguerra si sia inceppato, e non produca governo dei fenomeni in atto.
Per la prima volta si blocca quello scambio tra il cittadino e lo Stato fatto
di libertà e diritti in cambio di sicurezza. Ci si sente cittadini dentro
lo Stato nazionale, ma si percepisce che lo Stato-nazione non controlla
più nessuno dei fenomeni che contano nella nostra epoca, non ha prodotto
istituzioni e democrazia in quello spazio sovranazionale dei flussi
finanziari e informativi dove non per caso la nostra cittadinanza - il nostro
esercizio soggettivo di diritti - è puramente formale. Delle istituzioni
sovranazionali a noi più vicine - la Ue - sentiamo nitidamente il deficit di
rappresentanza e quindi di democrazia. Portiamo in tasca una moneta comune
senza sapere qual è la faccia del sovrano che vi è impressa, senza un'autorità
capace di spenderla politicamente nelle grandi crisi del mondo, senza un
esercito che la difenda. Alla fine dell'Europa sentiamo il vincolo, certo,
ma non la sua legittimità.
La stessa America, che doveva essere la Superpotenza superstite al Novecento e
dunque egemone, avverte la crisi della sua governance proprio quando
l'elezione di Obama aveva dispiegato tutta l'energia democratica di quel Paese,
come se quel voto avesse avvertito la coscienza dell'ultimo limite (la
differenza razziale come impedimento ad un pieno dispiegamento dei diritti) e
la necessità infine di superarlo. Ma nel momento in cui spezzando
l'unilateralismo bushista Obama, dopo aver offerto invano il dialogo
all'Islam, porta l'America fuori dalle guerre sul terreno, chiudendo un'epoca,
la democrazia americana si scopre disarmata e in difficoltà a tradurre la
sua forza in politica, e vede Mosca riarmarsi e Pechino lucrare vantaggi
competitivi all'ombra delle crisi che investono direttamente Washington.
È come se stessimo testando il confine della democrazia, quasi non riuscisse
più a produrre rappresentanza, governo e istituzioni capaci a rispondere
alle esigenze dell'epoca. Come se fosse una costruzione del Novecento, giunta
esausta a questo pericoloso inizio di secolo. Non sarebbe la fine di
un'ideologia, ma di tutto il fondamento dello Stato moderno, di una
cultura politica, di un'identità. Per questo l'Occidente oggi va difeso,
con ogni mezzo, da chi lo condanna a morte. Anche Vladimir Putin
dovrebbe riflettere sulla sfida islamista, domandandosi per chi suona la
campana, magari recuperando negli archivi del Cremlino la lettera che
l'ayatollah Khomeini scrisse all'ultimo segretario generale del Pcus nel
gennaio del 1989: "È chiaro come il cristallo che l'Islam erediterà
le Russie".
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Il
commento di Giulietto Chiesa sull'editoriale di Ezio Mauro
VIDEO: http://www.youtube.com/watch?v=Ih4svTAhbN0
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http://kelebeklerblog.com/2014/09/06/loccidente-psichiatrico-di-ezio-mauro/
L’Occidente psichiatrico di Ezio Mauro
Posted on 06/09/2014 by Miguel Martinez
Leggo ieri, sul sito di Repubblica, un editoriale di Ezio Mauro che riesce a riassumere due secoli di paranoia in quattro luoghi comuni.
Mauro ci spiega che esiste l’Occidente e che l’Occidente ha un “nemico ereditario“, l’Oriente.
Egli adopera in modo intercambiabile il termine “Occidente” e il pronome “noi“, e già questo è clinicamente interessante.
Il signor Ezio Occidente precisa comunque di non essere paranoico: è il mondo, spiega, che ce l’ha con lui/noi.
Ci rivela che “l’anima imperiale e imperialista della Russia è eterna e insopprimibile” e vuole bloccare “la libertà di destino dei popoli“.
Poi ci sono i musulmani. Ezio Occidente, parlando del cosiddetto califfato islamico a cavallo tra Siria e Iraq, si chiede se l’Occidente (anzi “la comunità del destino”) abbia
“almeno la consapevolezza che quel pugnale islamista è puntato alla sua gola“.
E si pone l’eterna domanda di tutti coloro che temono la Decadenza dell’Occidente:
“Ma nel momento in cui due parti del mondo lo designano contemporaneamente come il nemico finale e l’avversario eterno, l’Occidente ha una nozione e una coscienza di sé all’altezza della sfida?”
la risposta, per lui è chiara:
” Per questo l’Occidente oggi va difeso, con ogni mezzo, da chi lo condanna a morte.”
Ragionare con i matti, in particolare con quelli paranoici, non è sempre facile, perché richiede che si applichi una regola di di buon senso, che si può riassumere così:
1) Se qualcuno dice che Jack lo Squartatore fu colpevole di alcuni omicidi avvenuti nella Belle Epoque londinese, se ne può discutere.
2) Se qualcuno dice che Jack lo Squartatore lanciò la bomba atomica su Hiroshima, ho il diritto di esprimere i miei dubbi, senza per questo diventare necessariamente un difensore del personaggio.
Quindi, premetto che la parte antirussa degli ucraini ha tanti validi motivi per non voler restare nella sfera di Mosca, e non ho particolari simpatie per l’attuale governo russo (e nemmeno per altri governi, se è per questo).
Però constato che nessuno sta cercando di conquistare né l’Ucraina, né l’Occidente: c’è la parte di ucraini – diciamo un terzo della popolazione – che si sente russa che non ha intenzione di farsi sottomettere o cacciare dalla parte antirussa, e in questo godono del sostegno del governo russo.
Il signor Ezio Occidente sappia quindi che i russi non vogliono far abbeverare i loro cavalli nella fontana di San Pietro, al massimo faranno abbeverare le loro Ferrari dai benzinai della Versilia.
Per quanto riguarda l’ISIS [1], non si tratta di una “parte del mondo” – come scrive Ezio Occidente – che ha come “nemico definitivo” l’Occidente. Si tratta piuttosto dell’ennesima tegola in testa agli iracheni, da quando hanno scoperto il petrolio da quelle parti.
Mettere i fatti in ordine cronologico è istruttivo.
A giugno l’ISIS si è vantato di aver fucilato in un solo giorno tra 600 e 3.000 prigionieri iracheni (accusati di appartenere al “criminale esercito safavide“, un termine che mette insieme i concetti di sciita e di iraniano) catturati nell’ex-base statunitense di Camp Speicher.
Tutto in video, ovviamente; e devo dire che è il video più terrificante che mi sia mai capitato di guardare. Lo so che ogni battaglia della Rivoluzione Messicana finiva con la fucilazione finale dei soldatini/contadini prigionieri; e più o meno lo stesso capitava durante tutti i grandi eventi del Novecento, però questa volta i media non hanno la scusa che non ci sono le immagini.
Che cosa ne avrà pensato Ezio Occidente?
Vado su Google: Nessun risultato trovato per “camp speicher” “ezio mauro”.[2]
Evidentemente i soldatini sciiti non fanno Occidente Minacciato.
Per sostenere il governo che avevano installato in Iraq, e perché una nuova guerra ogni tanto ci vuole, gli Stati Uniti hanno in seguito bombardato alcune basi dell’ISIS. Basi, ricordiamo, messe in piedi grazie alla lunga accondiscendenza del governo turco.
Infatti, l’ISIS è il nemico più agguerrito e capace del governo siriano, un governo da anni ormai sotto sanzioni e minacce di ogni sorta proprio da parte dell’Occidente: lo scorso giugno, Obama ha proposto di dare 500 milioni di dollari per addestrare e armare chi sta combattendo contro il governo siriano.
Anche il governo siriano avrà le sue pecche, ma non ha certo mai minacciato l’Occidente.
Solo dopo i bombardamenti statunitensi, è avvenuto il video-omicidio del giornalista Sotloff: il decapitatore ha spiegato chiaramente il messaggio: “un’occasione per avvertire i governi che entrano in questa malvagia alleanza con l’America contro lo Stato Islamico: si tirino indietro e lascino il nostro popolo in pace”; e rivolto a Obama,“Fintanto che i tuoi missili continueranno a colpire il nostro popolo, i nostri coltelli continueranno a colpire il collo del tuo popolo”.
Non esiste, insomma, nessun pugnale puntato alla gola dell’Occidente.
Non escludo che se l’aeronautica americana bombardasse di nuovo una città controllata dall’ISIS, a qualche giovane esaltato potrebbe venire in mente di farsi saltare in aria in un supermercato di Parigi, e sarebbe una cosa sicuramente orribile.
Ma il punto è che l’Occidente non salta per un supermercato che chiude (ne hanno chiuso uno dietro casa mia l’altra giorno, e ti assicuro che l’Occidente respira uguale).
L’Occidente salterebbe, casomai, se non arrivasse più petrolio. Ma anche lì, non c’è da preoccuparsi.
L’ISIS, infatti, pare che viva del petrolio che riesce a vendere. Come tutto ciò che riguarda il Medio Oriente, sarà una cifra un po’ a caso, ma qualcuno calcola che l’ISIS guadagni tre milioni di dollari al giorno grazie proprio al petrolio (e vendono pure l’energia elettrica prodotta dalla diga di Raqqa, che si sono ben guardati dal danneggiare).
Passiamo a guardare la filosofia sottostante alla costruzione di Ezio Occidente.
Lui che scrive e il lettore formano un “noi”, unito dal nemico che ci odia perché il nemico è intrinsecamente perverso: odia la libertà, la pace e probabilmente anche i bambini.
Questa condivisione paranoica permette di spazzare sotto il tappeto tutto ciò che in realtà “ci” divide, a partire dal fatto che lui ha alle spalle Benetton, e io no, ad esempio.
Il nemico viene ingigantito oltre ogni misura: stendiamo un velo pietoso sui disastrati villaggi polverosi da cui il Califfato emana i suoi video, sgozza i suoi sciiti e vende il suo petrolio. Ma anche il PIL di tutta la vasta Russia rimane inferiore a quello della nostra piccola Italia.
La comunità paranoica non è mai dichiaratamente aggressiva: il suo motto è dobbiamo difenderci – dagli slavi, dagli sciiti, dagli ebrei, dagli arabi, dai cristiani, dai serbi, dai musulmani, dai neri che violentano le nostre donne, dagli Invasori di Lampedusa, dagli alieni di Zeta Reticuli… Il “bersaglio“, scrive il direttore di Repubblica, “è questo nostro insieme di valori e questo nostro sistema di vita”.
Una difesa da condurre, come scrive in tono sinistro il nostro (ricordiamo che sta parlando di un vertice della NATO, cioè della massima organizzazione armata del pianeta), “con ogni mezzo”. Ma dietro le parole difensive, Ezio Occidente si lascia sfuggire un concetto interessante. Eggli accusa infatti Putin di voler che si “fermi l’America, delimiti l’Europa“. Nessuno osi delimitarci.[3]
Anzi, “la democrazia” (ricordiamo che per il nostro autore, i termini “Occidente”, “Ezio Mauro”, “democrazia” e “noi” sono tutti sinonimi perfettamente intercambiabili) ha un “carattere universale che può parlare a ogni latitudine“. Che è all’incirca ciò che sostengono alcuni a proposito dell’Islam.
I difensori paranoici non sono mai contenti. Lo scarto tra le loro fantasie di trionfo totale e la realtà la attribuiscono in genere a una caduta di morale. Il difensore paranoico vive sempre all’undicesima ora, in cui solo uno scossone potrà risvegliare la Fibra Morale; e quindi cerca avidamente i segni del declino e del pericolo, da agitare confusamente davanti a coloro che vorrebbe appunto risvegliare. E l’articolo di cui parliamo è pieno di preoccupazioni per i dubbi che pervadono un Occidente che invece dovrebbe pensare solo a combattere.
Qui non ci piace giocare con la parola fascismo. Però nella sequenza filosofica che abbiamo esposto, credo che troverete la chiave per capire tante caratteristiche di movimenti che i media chiamano neofascisti.
La differenza però è sempre quella del vecchio detto su chi rapina una banca e chi la fonda.
Ezio Occidente non è Roberto Fiore perché Roberto Fiore non fa il direttore del principale quotidiano italiano.
Note:
[1] Invitiamo i lettori a ricordare che ISIS in questo caso si riferisce al cosiddetto Islamic State of Iraq and Syria, e non all’Institute for the Secularization of Islamic Society, delle cui bizzarre attività abbiamo già avuto occasione di parlare.
[2] Se poi cerco Speicher sul motore di ricerca interno di Repubblica, trovo un giocatore di basket di Cremona e un articolo curioso su Michael Speicher, il pilota cui fu dedicata la base.
[3] Possiamo suggerire al signor Ezio Occidente la lettura di qualche breve e semplice testo, alla portata anche di un direttore di quotidiano, come ad esempio questo intitolato Accettare i propri limiti per trovare l’autostima.
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Il mondo caotico di Ezio Mauro. Presto, armi a Repubblica
Tommaso Di Francesco
su Il Manifesto del 6.9.14
A
chi inviamo armi oggi? Dopo i kurdi, dopo quelle alla Libia e alla Siria
(finite irreparabilmente ai jihadisti), dopo aver letto l’editoriale di
Ezio Mauro, non abbiamo dubbi: inviare subito armi alla «Repubblica».
Difficile, francamente, leggere un editoriale più caotico e sospeso in un vuoto
davvero pericoloso. A un certo punto abbiamo temuto che un virus o un
copia-incolla sbagliato abbia immesso nella riflessione autorevole una lunga
giaculatoria di Oriana Fallaci, l’ennesima lode al «civile» Occidente
insidiato dall’inferno barbaro che lo circonderebbe, dall’Islam al resto
del mondo.
Dunque per Mauro sarebbe cominciata la terza era dell’Alleanza, dopo la prima
della Guerra Fredda e la seconda, quando con la caduta del Muro «sembrò aprirsi
un secolo lungo senza più nemici per le democrazie che avevano infine
riconquistato il Novecento».
Eppure le date non tornano: la prima Nato nasce preventiva nel 1949 (il Patto
di Varsavia nascerà solo nel 1951) e la seconda stagione atlantica si avvia
nell’aprile del 1999 (dieci anni dopo l’89) a Washington in piena guerra
«umanitaria» di 78 giorni di raid sull’ex Jugoslavia. Con una nuova guerra
espansiva: altro che alleanza di «difesa».
Ma la democrazia non aveva vinto? Non era il caso di rivedere quell’Alleanza
sciagurata, invece di mantenere l’ideologia del nemico necessario.
Ma ora la terza fase, quella nata ieri in Galles, è davvero necessaria: guardate
il Califfato islamico con la sua morte sceneggiata. Ma chi ha usato questi
macellai nei vari teatri di guerra, dall’Afghanistan alla Bosnia, se non
l’Occidente e per portare alla vittoria, contro il socialismo realizzato
morente e per geostrategie di potenza, l’ideologia atlantica
della primazia di civiltà? Che rapporto c’è ora tra pugnale insanguinato
islamista e cluster-bomb americane e israeliane?
Niente dubbi. Anche se la democrazia ormai «esclude», serve solo ai garantiti,
«non è più garanzia di governance», saltati gli Stati nazionali, nelle sedi
sovranazionali. Il mondo è «fuori controllo» ed è «impossibile» lo scambio
tra cittadini e Stato, tra diritti e «sicurezza». Militare, naturalmente. ma
allora, si chiede Ezio Mauro siamo comunque disposti a difendere la
democrazia sotto attacco?
Pure se esausto e senza contenuto, per Ezio Mauro l’Occidente va difeso «ad
ogni costo». E anche Putin - è il caos - deve rispondere alla sfida islamista
(come se avesse dimenticato Beslan a tre giorni dall’anniversario). Quindi
nuove guerre «umanitarie» insieme a tante basi della Terza gloriosa fase Tre
della Nato, a ridosso della Russia. Un nuovo Muro militare.
Subito, ad ogni costo, armi a Repubblica.
=== 3 ===
I NUOVI CROCIATI
1) MASSIMILIANO DI PASQUALE
Fonte: profilo facebook "VOGLIAMO
RADIOANCHIO E LA RAI SENZA BERLUSCHINI", 2/9/2014
"Scopriamo" che dei sostenitori italioti dei golpisti ucraini,
finanziati da Ue e USA, che hanno per idolo uno schifoso collaborazionista nazista
come Stepan Bandera quando parlano di questo criminale omettono delle
notizie non di poco conto.
Uno di questi "intellettuali" è Massimiliano Di Pasquale,
sodale di personaggi del PD come Matteo Cazzulani che insieme con Gianni
Pittella si facevano foto con sfondo di bandiere dei nazi ucraini a
Kiev durante i disordini che hanno portato al colpo di stato in Ucraina.
Questo Di Pasquale (chiamato anche dalla RAI in varie trasmissioni, tipo Rainews.it a commentare (!!) la
situazione in Ucraina) in un suo articoletto postato anche su delle pagine
Web dovrebbe spiegarci come mai nel 2014 lui che si considera così tanto
esperto della storia Ucraina definisce "accuse NEOSOVIETICHE" le
accuse di collaborazionismo con il nazismo di Bandera e i suoi
scagnozzi.
Come mai Di Pasquale nel 2014 nel suo articolo ignora il giudizio ("NAZI
COLLABORATOR") che hanno di Stepan Bandera quei giocherelloni del Centro
Wiesenthal che probabilmente di criminali nazisti se ne intendono molto
più di lui? Ignoranza o malafede?
Che forse anche al Centro Wiesenthal siano imbevuti di "propaganda
neosovietica" , eh Di Pasquale, che non riescono a considerarlo come un
romantico "eroe nazionale" come lo vedono i golpisti fascistoidi
di Kiev e certi sostenitori italioti?
Link alla pagina del Centro Wiesenthal :
http://www.wiesenthal.com/site/apps/nlnet/content2.aspx?c=lsKWLbPJLnF&b=4441467&ct=7922775#.VAX5QktEOWF
[January 28, 2010: WIESENTHAL CENTER BLASTS UKRAINIAN HONOR FOR NAZI
COLLABORATOR]
PS: qui l'articoletto di Di Pasquale dove potrete leggere che - NEL 2014 !!! -
non fa assolutamente cenno a come viene considerato quel criminale di Stepan
Bandera dal Centro Wiesenthal :
http://massimilianodipasquale.wordpress.com/2014/06/19/stepan-bandera-tra-mito-nazionale-e-propaganda-neosovietica/
2) GIANNI PITTELLA
Pittella
è vice-presidente del Parlamento europeo.
«Io
sono andato giù a Roma... ho parlato con... e poi ho incontrato anche Gianni
Pittella... è il presidente del Consiglio europeo (lapsus, ndr )...
grande... potere enorme... al posto di parlamentare europeo... nel Pd è
considerato potente ecco... io l’ho incontrato... sul piano casa abbiamo
parlato parecchio... magari strumenti europei perché...» (Primo
Greganti, intercettazioni inchiesta EXPO)
Dalla
pagina FB di Gianni Pittella, "Viaggio a Kiev":
«L'Ue
non é sorda alla battaglia per la democrazia del popolo ucraino. Sia il popolo
ucraino a decidere liberamente se entrare a far parte della grande famiglia
europea.»
FOTO: Gianni
Pittella arringa la folla di ultranazionalisti sulla piazza di Kiev. In primo
piano le bandiere di "Svoboda" e "Pravij Sektor" (dicembre
2013)
http://www.cnj.it/documentazione/ucraina/Pittella.jpg
Gianni Pittella è il datore di lavoro di Jan Zdzislaw Bernas, che conosciamo per altre ragioni… Bernas lavora come suo portavoce.
Foibe: tragedia nel
Pantheon storia italiana. Anche per sinistra
Posted by Gianni Pittella in News | 0 comments
La
tragedia delle foibe e degli esuli di Fiume, Istria e Dalmazia è entrata nel
sentire comune. Nel Pantheon della storia nazionale. Anche per la sinistra. Ora
occorre lavorare per favorire la conoscenza e il riconoscimento anche tra i
giovani italiani, perché loro non debbano attendere mezzo secolo per sapere e
capire come invece è successo per la mia generazione.
Contro
ogni negazionismo – anche quello becero di cui è stato vittima Simone
Cristicchi, autore insieme a Jan Bernas, di Magazzino 18 – contro chi vorrebbe ancora tenerci rinchiusi in una dogmatica
visione della storia: buoni contro cattivi, fascisti contro comunisti.
Rinsaldiamo la memoria di tutte le tragedie. Riconosciamo i nostri errori e
guardiamo avanti forti nei principi e nei valori condivisi.
(fonte: DOSSIER UCRAINA
http://www.cnj.it/documentazione/ucraina.htm )
3) LE CAMICIE BIANCHE
http://megachip.globalist.it/Detail_News_Display?ID=109073&typeb=0&La-socialdemocrazia-in-camicia-bianca-che-ci-porta-alla-guerra-
La
socialdemocrazia in camicia bianca che ci porta alla guerra!
di Sergio Bellavita, lunedì 8 settembre 2014
Impressiona la pletora di camicie bianche sul palco della festa dell'unità di Bologna. Il volto nuova della socialdemocrazia Europea è il bianco lindo di camicie inamidate, di giovani leaders che non hanno mai indossato i panni della critica sociale, che non sono mai stati attraversati da tensioni ideali. L'omologazione ad un modello che finge un carattere popolare ma che ha assunto la rottamazione come strumento per l'affermazione del superamento del conflitto capitale lavoro, di ogni aspirazione che parli di uguaglianza, democrazia, progresso sociale.
Renzi è il loro leader naturale, come i manager d'azienda esalta il merito individuale, il talento e la qualità. Non è un caso che nei quartieri bene delle grandi città Renzi abbia spopolato alle ultime europee. È persino banale ricordarlo ma questa società non è fatta di liberi ed eguali, il merito, il talento e la qualità sono il senso comune regalato a piene mani per ottenebrare la profonda ingiustizia che attraversa il paese, per nascondere sotto il tappetino di una retorica idiota il precipitare della condizione di chi lavora, dei milioni di giovani a cui non è data alcuna speranza per il futuro ne un presente. Come se Marchionne e un lavoratore della Lucchini di Piombino, o una lavoratrice di Eataly, o di un Mac Donald's fossero appunto sullo stesso piano, nelle stesse condizioni, con le stesse possibilità. Questi più o meno giovani in camicia bianca, questa socialdemocrazia linda sta portando l'Europa ad una nuova guerra.
A cento anni da quella che è passata alla storia come la grande guerra, tragedia e fallimento della socialdemocrazia che votò i debiti di guerra e aprì le porte al fascismo e al nazismo, nel cuore del vecchio continente si è aperta la guerra d'Ucraina che rischia di divenire rapidamente conflitto globale con conseguenze drammatiche.
I giovani in camicia bianca, gli stessi che hanno assunto la guerra del capitale in ogni singolo paese nella competizione tra uomini e nel darwinismo sociale, protettori assoluti del regime tecnocratico dell'Unione Europea hanno indossato l'elmetto insieme agli Usa e sciaguratamente stanno andando al riarmo ed ad una nuova espansione militare della Nato a est per contendere all'imperialismo della "grande Russia" di Putin la sua storica influenza.
Paul Krugman, l'economista liberal statunitense, tempo fa ebbe a dire che le guerre in Iraq e Afghanistan pesavano poco rispetto al Pil mondiale (1,2%), non erano state cioè sufficienti a risollevare l'economia capitalista dalla sua crisi più grave. La guerra è quindi un'opzione sempre più tragicamente verosimile.
Lottare contro la guerra e i loro artefici, in primo luogo Usa e Unione Europea significa non accettare di indossare l'elmetto, significa disertare la guerra del tutti contro tutti che ci stanno imponendo con la crisi economica. Il patto del tortellino che la socialdemocrazia Europea ha stretto a Bologna alla festa dell'Unità ci porta alla guerra. Fermiamoli! Anche per questo serve lo sciopero generale.
(8 settembre 2014)